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Verschieben wir „Wissen“ nur?

Antoine Loivisier sagte einmal: „Nichts geht verloren, nichts wird erschaffen, alles wird umgewandelt.“ Das ist eine interessante These, aber eigentlich spricht die gesamte Logik dagegen. Die Wahl einer formalen Sprache und eines Kalküls kann zu äquivalenten Ergebnissen führen. Solange ich jedoch den tatsächlichen Sachverhalt nicht kenne, ist die andere Kalkülinterpretation meine Wahrheit, und nur eine solche Darstellung kann Teil meines eigenen Wissens sein - mehrere Repräsentanten sind also für den jeweiligen „Empfänger“ gleichermaßen wahr. Sie sind aber keine Umwandlung, denn das würde voraussetzen, dass der Empfänger überhaupt in der Lage ist, einen Widerspruch zu erkennen. Vielleicht ist an Hegel’s Dialektik doch etwas dran.

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